Wie gefährlich ist Feinstaub wirklich?

Vor einiger Zeit gehörte der Begriff „Feinstaub“ zweifelsohne zu den aktuellen Modewörtern und war überall in der Presse zu lesen und auch in aller Munde. Mittlerweile ist es um den Feinstaub etwas ruhiger geworden, doch fragen sich nach wie vor viele gesundheitsbewusste Menschen, welche Gefahren nun wirklich von den sehr feinen Staubpartikeln ausgehen. Tatsache ist, dass vor allem in Großstädten mit einem hohen Verkehrsaufkommen und einer umfangreichen Industrie eine ungemein hohe Feinstaubbelastung vorliegt. Doch wie gefährlich ist der Feinstaub nur wirklich für die Gesundheit des Menschen?

Was ist Feinstaub überhaupt und was kann er bewirken?

Als Feinstaub werden generell ungemein kleine Staubpartikel bezeichnet, die mitunter aus der Verbrennung von Mineralölprodukten, Müll und Holz resultieren. Die gefährlichen Partikel des Feinstaubs weisen eine ungefähre Größe von bis zu 10 µm auf, denn diese Staubpartikel können in die Lunge des Menschen eindringen und sich dort ablagern. Zwar werden diese Feinstaubpartikel vom Körper mit der Zeit wieder abgebaut, doch hierfür benötigt die Lunge des Menschen bis zu mehrere Monate. In dieser Zeit können sich entzündungsfördernde und krebserregende Stoffe aus den Staubpartikeln lösen, die beispielsweise Asthma oder im schlimmsten Fall und bei einer ungemein hohen Belastung sogar Lungenkrebs fördern können. Besonders kleine Feinstaubpartikel sind sogar in der Lage, über die Lunge in die Blutbahn zu gelangen und dort eine Arterienverengung und Folgeerkrankungen, wie einen Schlaganfall und einen Herzinfarkt, auszulösen.

Muss ich nun eine Atemschutzmaske tragen?

Natürlich ist das Tragen von einer Feinstaubmaske im Alltag laut der Experten nicht nötigt, da die durchschnittliche Belastung mit Feinstaub zumeist unter dem bedenklichen Grenzwert liegt. Dennoch raten einige Experten zur Vorsicht, wenn in Regionen mit einem hohen Verkehrsaufkommen und einer hohen Industriedichte Sport betrieben wird! Durch die sportlichen Aktivitäten wird grundsätzlich die Atemfrequenz erhöht, wodurch natürlich auch mehr Feinstaub in die Lunge gelangen kann. Daher ist es ratsam, den Sport im Freien im Idealfall in der Natur und nicht direkt in der Großstadt durchzuführen. In renommierten Fitnesscentern weisen die Belüftungsanlagen zumeist einen Staubfilter auf, wodurch der Sportler sehr gut vor einer unnötigen Feinstaubbelastung geschützt wird.

Mich würde natürlich an dieser Stelle interessieren, welche Erfahrungen Sie bereits mit dem Feinstaub in Bezug auf den Sport gemacht haben und freue mich daher auf Ihre zahlreichen Kommentare!

Viele Grüße

Sandra Marcel

PreThis Redaktion

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