{"id":1046,"date":"2014-05-05T07:56:53","date_gmt":"2014-05-05T07:56:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.prethis.com\/blog\/?p=1046"},"modified":"2023-06-04T14:44:02","modified_gmt":"2023-06-04T14:44:02","slug":"wie-der-mensch-so-der-hund","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.prethis.com\/blog\/haustiere\/wie-der-mensch-so-der-hund.html","title":{"rendered":"Wie der Mensch, so der Hund"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1047\" src=\"https:\/\/www.prethis.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/mensch-hund-420x279.jpg\" alt=\"Mensch und Hund\" width=\"420\" height=\"279\" srcset=\"https:\/\/www.prethis.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/mensch-hund-420x279.jpg 420w, https:\/\/www.prethis.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/mensch-hund-280x186.jpg 280w, https:\/\/www.prethis.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/mensch-hund.jpg 425w\" sizes=\"(max-width: 420px) 100vw, 420px\" \/>\u201eHundebesitzer werden ihren Hunden immer \u00e4hnlicher\u201c, behauptet der Volksmund. Und tats\u00e4chlich kennt fast jeder ein entsprechendes Beispiel aus seinem Bekanntenkreis. Meist\u00a0 ist die Rede von optischen \u00c4hnlichkeiten, aber es kommt auch oft vor, dass sich Hundehalter ein Tier ausw\u00e4hlen, dass charakterlich besonders gut zu ihnen passt. Aber tats\u00e4chlich kann man nicht nur zwischen Hundehalter und dem jeweiligen Haustier Parallelen ziehen, sondern auch ganz allgemein zwischen Hund und Mensch. Denn Menschen und Hunde sind sich in vielerlei Dingen \u00e4hnlich. Beide sind soziale Wesen, die sich durch ihre Rolle in der Gemeinschaft definieren. Deshalb gestaltet sich auch das Zusammenleben dieser beiden Arten oft so harmonisch. Und da gibt es noch eine weitere Parallele, die vielen gar nicht bewusst ist: Krankheiten. Denn Symptome und Verlauf sind bei Mensch und Hund oft erstaunlich \u00e4hnlich.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h2>Unter welchen Krankheiten leiden Hunde?<\/h2>\n<p>Nat\u00fcrlich gibt es spezifische Hundeerkrankungen, wie beispielsweise Dackell\u00e4hme oder H\u00fcftgelenkdysplasie, die fast ausschlie\u00dflich Hunden \u201evorbehalten\u201c sind. Hier braucht es nat\u00fcrlich eine Diagnose und Behandlung von einem veterin\u00e4rmedizinisch ausgebildeten Facharzt \u2013 keine Frage. Aber tats\u00e4chlich k\u00f6nnen Hunde unter fast allen Erkrankungen leiden, die wir Menschen auch haben k\u00f6nnen. Auch Krankheitsausl\u00f6ser und -symptome sind oft identisch.<\/p>\n<p>So mancher aufmerksame Hundehalter wird best\u00e4tigen k\u00f6nnen, dass sein Hund im Winter h\u00e4ufig schwer atmet, seinen Nase l\u00e4uft und er heiser keucht \u2013 Dann geht\u2019s auf zum Tierarzt. Dabei w\u00e4re es so einfach, zun\u00e4chst an das N\u00e4chstliegendste zu denken, n\u00e4mlich dass der Hund sich schlichtweg eine Erk\u00e4ltung geholt hat! Statt also beim Tierarzt Antibiotika spritzen zu lassen, reicht es oft, dem Vierbeiner ein w\u00e4rmendes Halstuch gegen die Halsschmerzen umzulegen, etwas Eukalyptus\u00f6l in die Duftlampe zu tr\u00e4ufeln und ihm hin und wieder die Nase abzuwischen.<\/p>\n<p>Zugegebenerma\u00dfen: Nicht bei allen Krankheiten ist es so einfach, eine Heimdiagnose zu stellen und auch direkt eine lindernde Behandlung mit Hausmitteln zu starten. Dennoch lohnt es sich, bei auff\u00e4lligen Symptomen zun\u00e4chst nach Parallelen zu dem Menschen zu suchen, um so auch die Diagnose durch den Tierarzt einfacher zu machen.<\/p>\n<h3>Einfach mal ein bisschen Vermenschlichen<\/h3>\n<p>Denn letztlich ist der Mensch auch nur ein Tier \u2013 warum sollten sich also seine Krankheiten oder die Wege, Symptome zu lindern, so sehr von anderen Tieren unterscheiden? In einem gewissen, von der Vernunft begrenzten Rahmen ist es deshalb\u00a0 v\u00f6llig in Ordnung, sein Tier zu \u201evermenschlichen\u201c, indem man Krankheiten und Beschwerden nach menschlichen Standards beurteilt.<\/p>\n<p><strong>Ein Beispiel<\/strong>: Wenn ein Mensch Fieber hat, w\u00fcrde doch niemand von ihm verlangen, trotzdem seine normale Jogging-Runde abzulaufen, nicht wahr? Warum sollte also ein fiebriger Hund trotz Krankheit seinen regul\u00e4ren Spaziergang schaffen? Viel lieber ist es ihm vermutlich, wenn er sein Gesch\u00e4ft nur mal eben schnell vor der T\u00fcr erledigt, um sich dann wieder auf seinem Platz zusammen zu rollen.<\/p>\n<p><strong>In diesem Sinne<\/strong>: Wenn Ihr Hund krank ist, dann \u00fcberlegen Sie sich, was Ihnen in seiner Situation gut tun w\u00fcrde. (K\u00fchler) Kamillen-Tee bei Magenbeschwerden, Kohletabletten bei Durchfall, Ruhe bei Grippe oder warme K\u00f6rnerkissen bei Arthritis tun nicht nur kranken Menschen, sondern auch kranken Tieren gut. Oder mit anderen Worten: Etwas Vermenschlichen kann oft nicht schaden!<\/p>\n<h3>\u00dcbertragung vom Mensch auf das Tier macht Sinn<\/h3>\n<p>Aber nicht nur bei einfachen Krankheitsbildern, die sich oft mit Hausmitteln behandeln lassen, k\u00f6nnen Parallelen zwischen Mensch und Tier gezogen werden. Denn auch schwerwiegendere Krankheitsbilder, wie Diabetes, Arthrose oder Herzinsuffizienz kommen bei Mensch und Hund gleicherma\u00dfen vor.<\/p>\n<p>Zwar sind auch bei diesen komplexeren Erkrankungen die Symptome fast identisch mit denen beim Menschen, aber ebenso wenig, wie sie hier beim Menschen eine Eigendiagnose wagen w\u00fcrden, sollten Sie das auch bei Ihrem Hund nicht tun. Die Diagnose muss ein fachkundiger Tierarzt stellen und der ist es auch, der \u00fcber die Behandlungsm\u00f6glichkeiten entscheidet. Allerdings k\u00f6nnen Sie ihm als Hundebesitzer helfen, indem Sie bereits im Vorfeld beobachtete Symptome sammeln, um eine korrekte Diagnose \u00fcberhaupt erst m\u00f6glich zu machen. Unterst\u00fctzend zur tier\u00e4rztlichen Behandlung k\u00f6nnen Sie sich au\u00dferdem informieren, wie \u201eMensch\u201c sich bei der jeweiligen Erkrankung Linderung verschafft. Denn mit ziemlich gro\u00dfer Sicherheit hilft selbiges auch dem leidenden Hund!<\/p>\n<p>Sinn macht diese \u00dcbertragung vom Menschen auf das Tier aber vor allem deswegen, weil Hunde sich nicht sprachlich mit uns Menschen verst\u00e4ndigen k\u00f6nnen und einem so nicht sagen k\u00f6nnen, was ihnen gut tut. Und wenn der Hund selbst nicht sprechen kann \u2013 aus wessen Lebenswelt sollten wir dann sch\u00f6pfen, wenn nicht aus der eigenen? Der Mensch ist wie bereits erw\u00e4hnt letztlich auch nur ein Tier, deshalb kann man davon ausgehen, dass die Mechanismen zwischen Krankheit und Gesundheit, Unwohlsein und Wohlbefinden \u00e4hnlich funktionieren \u2013 auch bei schwereren und komplexeren Krankheitsbildern, f\u00fcr die es in der Tierheilkunde oft noch keine ad\u00e4quaten Behandlungsans\u00e4tze gibt. Bevor Sie also dar\u00fcber nachdenken Ihr Tier einzuschl\u00e4fern, lassen Sie sich zun\u00e4chst durch den Kopf gehen, ob mit einer entsprechenden (vielleicht aber etwa kostspieligen) Behandlung die Lebensqualit\u00e4t nicht wieder vollst\u00e4ndig hergestellt werden kann.<\/p>\n<p><strong>Ein gutes Beispiel ist hier die Diabetes<\/strong>: Bei Menschen ist jedem v\u00f6llig klar, dass mit der entsprechenden Medikation ein v\u00f6llig normales Leben m\u00f6glich ist. Dennoch denken viel Hundehalter \u00fcber Einschl\u00e4fern nach, wenn sie erfahren, dass ihr Hund Diabetes hat. Das Problem ist, dass hier oft sogar Tier\u00e4rzten das passende Equipment fehlt um die Diagnose korrekt zu stellen, geschweige denn um die Insulindosis entsprechend anzupassen \u2013 Einschl\u00e4fern scheint hier der beste \u2013 sprich: einfachste \u2013 Weg zu sein. In diesen (und vielen anderen!) F\u00e4llen hei\u00dft es Umdenken! Wer als Hundehalter Verantwortung f\u00fcr ein Tier \u00fcbernimmt, der sollte im Krankheitsfall nicht davor zur\u00fcckschrecken, seinen Hund nach bestem Wissen und Gewissen zu unterst\u00fctzen. Auch wenn der Vierbeiner vielleicht am Anfang bei dem Piecks der Spritze jammert \u2013 letztlich wird er sich aber wie seine menschlichen Leidensgenossen schnell daran gew\u00f6hnen und die zus\u00e4tzliche Lebenszeit genie\u00dfen, die Sie ihm auf diese Weise verschafft haben.<\/p>\n<p>Letztlich ist es im Krankheitsfall also sogar durchaus anzuraten, seinen Hund zu vermenschlichen. Und das hei\u00dft ausdr\u00fccklich nicht, ihm kleine Pulloverchen und \u00e4hnliches anzuziehen. Viel eher sollte Vermenschlichen bedeuten, dass man einem Tier ebenso Gef\u00fchle und Empfindungen zutraut und sich aus dem menschlichen Repertoire an Hilfsmitteln bedient, um dem Hund zu helfen. Gut tun dem Hund nat\u00fcrlich auch die Produkte von <a href=\"https:\/\/www.prethis.com\/dog-fit-hundegesundheit.html\">DOG FIT<\/a>. Dabei sollten Sie allerdings niemals aus den Augen verlieren, dass ein Hund immer noch ein Hund ist und kein Mensch \u2013 aber mal ehrlich: Das t\u00e4ten Sie doch ohnehin nicht, oder?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eHundebesitzer werden ihren Hunden immer \u00e4hnlicher\u201c, behauptet der Volksmund. Und tats\u00e4chlich kennt fast jeder ein entsprechendes Beispiel aus seinem Bekanntenkreis. 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