katze-besterfreundKatzen sind wie alle Haustiere ein wichtiger Sozialpartner des Menschen, so eine positive Beziehung kann sich auch wohltuend auf unsere Gesundheit auswirken. Wie ist es doch so schön, vor allem in schweren Zeiten, wenn man freudig begrüßt wird, auch wenn man nur kurz weg war. Wenn die Katze auf dem Sofa schnurrt und sich wohlig den Streicheleinheiten ihres Herrchens oder Frauchens hingibt.

Regelrechter Ansturm auf Tierheime

So haben während der ersten Hochphase der Corona-Pandemie im März viele Bundesbürger gedacht. Sie haben sich mehr oder weniger eine Katze oder einen Hund ins Haus geholt. Nicht nur zum Ablenken, auch weil sie sich einsam fühlen. Dazu kam, dass viele Arbeitnehmer von zu Hause aus arbeiten und sich so weniger allein fühlen. Doch sollte das alleine der Grund dafür sein, sich ein Haustier zu holen? Immerhin haben sowieso 45 % aller Haushalte in Deutschland ein Haustier. Es kam zu einem richtigen Run auch auf die Tierheime. Selbst ältere Katzen oder nicht ganz einfache, die vielleicht Schweres hinter sich hatten, fanden plötzlich ein Zuhause. In der breiten Bevölkerung erfreuen sich vor allem Katzen und Hunde als Mitbewohner großer Beliebtheit. Viele meinen, dass vor allem ältere Menschen Katzen und Hunde als Partner- oder Kinderersatz betrachten. Das wird Experten nicht unbedingt gern so gesehen, die meinen, dass man ein einem Haustier etwas anderes findet als in einem menschlichen Wesen. Und genau das vielleicht auch will und braucht. Es sei eine andere Form der Partnerschaft, die man mit dem Tier eingeht.

Katze und Hund bringen Verantwortung mit sich

Eine Wissenschaftlerin deutet es so, dass eine Beziehung zum Haustier schon deshalb einfacher ist, weil sie unkomplizierter ist. Es darf allerdings nicht dazu kommen, dass der Vierbeiner die Alleinherrschaft übernimmt. Das kommt gewiss bei manchen verwöhnten Katzen und Hunden vor. Das Haustier muss sich anpassen. Bei aller Liebe zu unseren Haustieren, wer sich ein solches anschafft, geht auch eine Verpflichtung ein. Zeit, Geld, Aufmerksamkeit, genügend Platz muss ein. Da liegt die Befürchtung nahe, dass alle im Frühjahr vermittelten Haustiere auch tatsächlich in ihrem neuen Zuhause bleiben können. Denn es kann leicht sein, dass man nicht an die Zeit nach Corona gedacht hat. Wenn wieder alle aus dem Haus gehen und das Heimtier allein ist. Oder wenn man feststellt, dass der Platz doch nicht ausreichend und die Mühe doch zu viel ist.

Tipps zu einem Haustier – ob Hund oder Katze

Einige wertvolle Tipps – Erstmal, ob überhaupt eine Katze oder ein Hund zu einem passt? Da wird von Experten geraten, es mit einem „Tier-Sitting“ zu versuchen. Das kann so sein, dass man den Nachbarn frägt, ob man auf die Katze oder auch den Hund aufpassen kann. So bekomme man ein Gefühl dafür, ob man dauerhaft Verantwortung für einen Vierbeiner übernehmen möchte, wird erklärt. Dann gibt es ebenso noch die Tier-Patenschaft – In vielen Tierheimen kann man gegen eine geringe Gebühr Tierpate werden. Darin ist der Kontakt zum Tier enthalten. Falls man einen Hund erwählt, kann man mit ihm auch Spaziergänge machen. Mit Katzen kann man sich beschäftigen, evtl. mit ihnen spielen. Teils wird auch ehrenamtliche Hilfe angeboten.
Pflegestelle – Schwer vermittelbare Fellnasen freuen sich über einen Platz in einer Pflegefamilie. Die Kosten sollte man vorab mit dem Tierheim abklären. Nach Kenntnis gibt es auch sog. Katzenauffangstellen, die Katzen aus übler Haltung usw. pflegen, bis sich jemand bereit erklärt, sie zu übernehmen. Hier sollte man jedoch schon Vorerfahrung mit Tieren, hier im Beispiel mit Katzen gemacht haben.

Der geliebte Vierbeiner soll gesund bleiben

katze-liegt-auf-wieseWenn man dann das Heimtier hat, sind natürlich auch Tipps zu dem gesunden Tier zu beachten. Da wird dringend abgeraten, so wie es früher war, dass Tischabfälle und Essensreste das tägliche Fressen ergaben. Schlechtes Futter kann Gesundheitsprobleme wie Übergewicht und Diabetes sowie Unverträglichkeiten begünstigen. Spezielle Diätfutter oder Nahrungsergänzungsmittel sind manchmal nötig um spezielle Bedürfnisse des Tieres zu decken oder sogar einigen Krankheiten vorzubeugen. Die bekommen Tierhalter in der Regel beim Tierarzt oder Tierheilpraktiker. Ebenso wie Arzneimittel, die der Tierarzt direkt abgeben und abrechnen kann. Was sehr angebracht ist, ist eine Tierkrankenversicherung. Denn die Tierarztkosten sind oft sehr hoch. Dabei sollte man genau die Konditionen prüfen, da es oft zu Preis- & Leistungs-unterschieden kommt! Verschreibungspflichtige Präparate bekommt man in der Apotheke nur dann ausgehändigt, wenn man ein Rezept des Tierarztes vorlegt. Antiparasitika wie etwa Zecken- und Flohmittel bekommt man aber rezeptfrei. Medikamente beispielsweise Schmerzmittel sollte man niemals auf eigene Faust, sondern nur nach Rücksprache mit dem Tierarzt verabreichen. Schon geringe Dosen wie Ibuprofen etwa können für Katzen tödlich sein.

 

Mein Haustier – mein bester Freund